4. September 2026

Anschlagsversuch in Gohr: „… verrückte Lage!“

„Wenn das Bekennerschreiben, das jetzt aufgetaucht ist, echt sein sollte, spricht dies für jemanden, der gegen fossile Energie ist. Dann zeigt das umso mehr, in welch verrückten Lage wir sind: Auf der einen Seite wissen wir, der Braunkohle-Ausstieg 2030 kann gar nicht mehr funktionieren. Selbst 2033 wackelt. Die Zahlen liegen auf dem Tisch. Und dann gibt es auch noch Leute, die das überlastete Netz angreifen.“ Bürgermeister Dr. Martin Merten spricht Klartext, nachdem am gestrigen Abend auch noch ein Anschlagsversuch auf das Umspannwerk in Gohr aufgedeckt und verhindert werden konnte.

Das Umspannwerk Gohr liegt auf der Gemeindegrenze und gehört zu 50 Prozent zu Rommerskirchen (Widdeshoven).

Dort waren zwischen Hoeningen und dem Umspannwerk auffällige Objekte, mutmaßliche Abschussvorrichtungen für Kupferkabel, die für Kurzschlüsse sorgen sollten, entdeckt worden. Wie im Fall des Umspannwerkes Rommerskirchen wurden die Gegenstände auch hier in unmittelbarer Nähe eines Maisfelds gefunden. Heute Morgen waren Kräfte der Polizei noch vor Ort im Einsatz, sammelten Spuren und Hinweise.

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4. September 2026

Scheck vom Bürgermeister: „Café Liebevoll“ wärmt die Herzen

Elisabeth Niewrzella und Inge Krey vom „Café Liebevoll“, der Cafeteria im „Elisabeth“-Seniorenheim in Rommerskirchen, waren jetzt zu Gast im Rommerskirchener Rathaus. Die beiden Damen konnten bei dieser Gelegenheit einen Scheck über 400 Euro in Empfang nehmen, den Bürgermeister Dr. Martin Mertens im Namen der Gemeinde überreichte. Damit soll für die Finanzierung des durch und durch ehrenamtlichen Angebots gesorgt werden.

Seit 18 Jahren gibt es in der Seniorenresidenz einmal im Monat das „Café Liebevoll“, das von einem 13-köpfigen Team unter der Leitung der beiden Damen wahrhaft „liebevoll“ vorbereitet wir. Die Tische werden adrett gedeckt und dekoriert: Auf weißen Tüchern mit farbigen Tischläufern werden der Jahreszeit entsprechend Blumen, Früchte, Gestecke platziert, damit sich die Senioren einfach wohlfühlen können.

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3. September 2026

Gruß zum ersten Schultag: „Gillbold“ meets I-Dötzchen

„Für deinen Start in die Schule wünsche ich dir viel Freude, Neugier und Spaß beim Lernen! Dabei soll dich unser ,Gillbold‘ ein kleines Bisschen unterstützen.“ Mit diesen Worten begrüßte heute Bürgermeister Dr. Martin Mertens die neuen Erstklässler in den Grundschulen der Gillbach-Gemeinde. Für jedes „I-Dötzchen“ gab es einen persönlichen Brief aus dem Rathaus, den aber sicherlich noch die Eltern den Neu-Schülern vorlesen müssen.

Dabei handelt es sich um eine stattliche Anzahl von Jungen und Mädchen, für die heute die Schulzeit beginnt: An der Gillbachschule konnten 84 Kinder auf vier Klassen verteilt werden. An der Kastanienschule in Hoeningen wurden für 38 Kinder

zwei Klassen gebildet. Und an der Gemeinschaftsgrundschule Frixheim konnten 45 „Neue“ begrüßt werden, die verteilt auf zwei Klassen, Rechnen, Schreiben und Lesen lernen sollen.

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3. September 2026

Nach dem Anschlag: Krisenstab bestand Bewährungsprobe

Die „Stabsstelle für außerordentliche Ereignisse“ (SAE) der Gemeinde Rommerskirchen bestand ihre erste Bewährungsprobe, als am so genannten „Umspannwerk Rommerskirchen“ Explosionen gemeldet wurden und großflächiger Stromausfall drohte.

Wie bereits gestern berichtet, war die Stabstelle der Gemeinde in weniger als einer Stunde voll im Einsatz. Unter anderem Bürgermeister Dr. Martin Mertens, Stabsstellenleiter Nobert Lange und Feuerwehr-Chef Daniel Krey sondierten die Lage, besprachen mögliche Maßnahmen und stießen auch entsprechende Aktivitäten auf Kreisebene an.

Die Aktivitäten der Stabsstelle zogen sich übrigens bis in die frühen Morgenstunden hin, als quasi mit der aufgehenden Sonne deutlich wurde, dass der angerichtete Schaden in klaren Grenzen gehalten werden konnte. Stromausfälle habe es nur zeitweise an einigen Straßen in Bedburg und Bergheim gegeben, so das RWE.

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1. September 2026

Ortsteilreport (10): Bauen in „Hofstrukturen“

Es gibt die großen Projekte, die in der Gemeindeverwaltung mit Blick auf Zukunft gestaltet werden. Und über die viel diskutiert wird. Daneben findet aber auch viel Arbeit und Engagement mit kleineren Projekten in allen Ortsteilen statt. Oft Dinge, die den Einwohnern vor Ort sehr am Herzen liegen. Bauhof, Tiefbauamt, aber zum Beispiel auch das Familienbüro leisten hier – oft ganz im Stillen – hervorragende Arbeit. Hier eine kurze Bilanz für Gill und Rommerskirchen.

An diesem Wochenende war er der Mittelpunkt des Geschehens, der Treffpunkt für Bürger und Schützen: der Dorf- und Festplatz, der seit vier Jahren Feiern und Feste erst so richtig schön macht. Wenn das Schützenfest abgeschlossen ist, wenn Festzelt und Jahrmarktsbuden verschwunden sind, dann geht es dort weiter mit „Rommersfood“ und Oktoberfest.

Gepflegt wird der Platz natürlich vom gemeindeeigenen Bauhof. Es stehen aber auch größere Maßnahmen an: Das Nachhaltigkeitsmanagement, in Zusammenarbeit mit dem Klimaschutzmanagement, bereitet Maßnahmen („Mini“-Wald“) vor, die in Kürze ausführlich vorgestellt werden sollen.

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