13. August 2026

Mertens fordert mehr Ehrlichkeit von Reiche & Co.: „Pfeifen im Wald“ ist keine Lösung

„Die Entscheidung darüber, ob es beim vorgezogenen Kohleausstieg 2030 in Nordrhein-Westfalen bleibt, verzögert sich um mindestens ein halbes Jahr. Das teilte das Bundes-Wirtschaftsministerium auf WDR-Anfrage mit.“ Diese Mitteilung von Dienstag wurde von Bürgermeister Dr. Martin Mertens recht zwiespältig aufgenommen. Mit seinem „Brandbrief“ an Merz, Reiche, Wüst und Neubaur hatte er erst in der Vorwoche für bundesweite Resonanz gesorgt, weil er gezielt den Finger in die Wunde gelegt hat.

„Wieder einmal geht wertvolle Zeit für das Rheinische Revier und einen geordneten Strukturwandel verloren“, ärgert sich Rommerskirchens Rathaus-Chef. Zum einen liegt der behördliche Abschlussbericht noch nicht vor. Auf der anderen Seite sollen die Ergebnisse der drei Ausschreibungsrunden für neue Gaskraftwerke (die erste startet im September) abgewartet werden.

Diese Gaskraftwerke sollen nach ihrer Fertigstellung immer dann Strom liefern, wenn Wind und Sonne nicht genügend Energie einbringen. Aktuell springen dann noch die Braunkohlekraftwerke ein. Auch für Neurath ist ein solches Gaskraftwerk im Gespräch.

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13. August 2026

Mertens regte Regionalrats-Stellungnahme an: So soll „Windrad-Wildwuchs“ verhindert werden

Auf Initiative von Bürgermeister Dr. Martin Mertens, der zugleich auch Mitglied im Regionalrat ist, hat die dortige SPD-Fraktion angeregt, dass sich der Regionalrat im Rahmen der so genannten „Verbändeanhörung“ mit einer eigenen Stellungnahme zum Entwurf des neuen Nordrhein-Westfälischen Windenergieflächenbedarfsgesetzes (NRW-WindBG) positioniert. Aus diesem Anstoß ist eine gemeinsame Stellungnahme entstanden, die der Regionalrat nun geschlossen auf den Weg bringt.

„Ich freue mich sehr, dass unsere Initiative innerhalb kürzester Zeit zu einer gemeinsamen Position des Regionalrates geführt hat“, erklärt Mertens. „Mein besonderer Dank gilt dabei auch der CDU-Regionalratsfraktion für die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit. Gerade bei einem für unsere Kommunen so wichtigen Thema ist es ein starkes Signal, wenn wir über Parteigrenzen hinweg gemeinsam für mehr Rechtssicherheit und kommunale Gestaltungsmöglichkeiten eintreten.“

Der Regionalrat begrüßt in seiner Stellungnahme ausdrücklich die mit dem Gesetzentwurf vorgesehenen Änderungen. Dazu gehört insbesondere die Möglichkeit, künftig Flächenüberhänge zwischen unterschiedlichen Planungsregionen übertragen und anrechnen zu können. Die gesetzlichen Ausbauziele für die Windenergie bleiben damit bestehen, zugleich entsteht jedoch mehr Flexibilität für eine ausgewogenere regionale Verteilung.

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13. August 2026

Ein Willkommensgruß für die Kleinsten: Der „Waschlappen-Hase“

Wenn es bei den Eltern kürzlich Neugeborener an der Tür klingelt, kann es sein, dass Bürgermeister Dr. Martin Mertens höchstpersönlich davor steht. Der Chef der Rommerskirchener Verwaltung hat es sich nämlich zur Aufgabe gemacht, die neuen Erdenbürger im Gillbachland willkommen zu heißen.

Der Überraschungsbesuch hat dabei nicht nur symbolischen Charakter. Vielmehr geht es auch darum, ein wenig von der Lebenssituation, von den Bedürfnissen und vielleicht auch den Problemen der angewachsenen Familie zu erfahren. Dabei sind die Besuche bewusst schlicht gehalten: Ein freundliches Gespräch an der Tür reicht. Aufwendige Terminabsprachen und Vorbereitungen elternseitig sollen vermieden werden.

Natürlich bringt der Bürgermeister – neben dem offiziellen Glückwunschschreiben – auch ein kleines Gastgeschenk mit: Ein süßer, kleiner Waschlappen mit Hasenkopf und Rommerskirchen-Logo soll für ein Lächeln sorgen.

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13. August 2026

Grenzüberschreitendes Bürgermeistertreffen: „Europa beginnt nicht erst in Brüssel“

Auch im Urlaub bleibt der Blick auf Europa gerichtet: Bürgermeister Dr. Martin Mertens und sein langjähriger Freund Michael Willmann, ehemaliger CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzender in Rommerskirchen und seit vielen Jahren engagierter Brückenbauer im deutsch-französischen Austausch, haben ihren Aufenthalt an der französischen Atlantikküste für ein persönliches Gespräch mit François Blanchet, Bürgermeister von Saint-Gilles-Croix-de-Vie, genutzt.

Willmann, der in der französischen Atlantikstadt ein Ferienhaus besitzt und die Region seit vielen Jahren kennt, hatte den Austausch vermittelt. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die deutsch-französische Freundschaft, die Zukunft Europas sowie die Frage, wie Kommunen und insbesondere junge Menschen noch stärker miteinander in Kontakt gebracht werden können.

„Europa darf für uns nicht nur eine Institution in Brüssel oder Straßburg sein. Europa muss im Alltag der Menschen stattfinden – durch Begegnungen, Freundschaften, Schüleraustausche. Kurz: durch das gegenseitige Kennenlernen“, betont Bürgermeister Dr. Martin Mertens.

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6. August 2026

Brandbrief an Merz, Wüst & Co.: „Das Jahr 2033 darf kein starres Enddatum sein“

Für den „Kraftpark Nordrevier“ als Starterfläche für den Strukturwandel gibt es viele Interessenten. Einige haben schon detaillierte Planentwürfe eingereicht. Allerdings kann der Netzbetreiber nur den Baustellen-Strom zusagen; die vielen Megawatt, die später für den Betrieb gebraucht werden, kann er nur mit einem Schulterzucken kommentieren.

Auch über dem „Microsoft“-Hyper-Scaler in Wevelinghoven schwebt das gleiche Damokles-Schwert: Ob der benötigte Strom dem US-Riesen wirklich zur Verfügung gestellt werden kann, hängt von vielen „Wenn“ ab. Der dringende Netz-Ausbau (Konverter, Hochspannungsleitungen etc.) ist nach Angaben von „Westnetz“ „auf die Schnelle“ nicht zu schaffen. Dort rechnet man eher mit zehn, 15 Jahren …

In der Darstellung der „Voll- und Teillast in der Braunkohle“ für das Jahr 2025 markiert der „blaue Drops“ in der Mitte die Zeiten, in denen ausreichend Wind und Sonne geerntet werden konnten. Die rote Umrandung zeigt, wann immer die Braunkohle einspringen musste.

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