9. September 2026

Mertens in Berlin: „Starke Kommunen sind das Fundament des Staates“

Bürgermeister Dr. Martin Mertens hat auf Einladung von Daniel Rinkert (MdB, SPD) gemeinsam mit seinem Kollegen Klaus Krützen sowie Vertretern aus Dormagen und Jüchen am heutigen Dienstag an der Kommunalkonferenz des „Seeheimer Kreises“, dem konservativen Flügel der SPD, teilgenommen. Mit dabei war auch Christina Borggräfe als Kreistagsfraktionsvorsitzende der heimischen SPD. Im Mittelpunkt der Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern der SPD-Bundestagsfraktion, kommunalen Spitzenvertretern sowie Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil standen die aktuellen Herausforderungen der Städte und Gemeinden.

Für Mertens waren dabei insbesondere drei Themen von Bedeutung:

  • die finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen,
  • Sicherheit und Kriminalitätsbekämpfung sowie
  • der dringend notwendige Ausbau der Stromnetze.
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9. September 2026

Lkw zwängen sich durch Villau: Gemeinde hat schnell reagiert

Nachdem vor ein paar Jahren der Feldweg zwischen Villau und dem Bahndamm asphaltiert wurde, wurde er recht schnell von Lkw-Fahrern als Abkürzung entdeckt. „Hier gibt es rund 20 Lkw-Bewegungen. Tag und Nacht, zwischen 4 und 23 Uhr. Auch an Sonntagen und Feiertagen“, meldete sich ein Bürger bei der Gemeindeverwaltung.

Laut Beschilderung darf dieser Weg nur von landwirtschaftlichen Fahrzeugen mit grünem Nummernschild, Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. „Der Weg ist 2,6 Meter breit; die Lkw sind mitunter breiter. Mütter mit Kinderwagen, Radfahrer, Kinder auf Ponys (vom nahen Reiterhof) und Spaziergänger müssen in Rüben und Getreide flüchten, um nicht überfahren zu werden“, so der Sprecher der Bürger weiter.

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7. September 2026

Nach der Klausur des Regionalrates: Konstruktive Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg

Bürgermeister Dr. Martin Mertens hat in der vergangenen Woche an der Klausurtagung des Regionalrats Düsseldorf teilgenommen. Im Mittelpunkt standen zentrale Zukunftsfragen des „Rheinischen Reviers“: die Entwicklung der Tagebaufolgelandschaften, die Zeit nach der Braunkohle, die künftige Energieversorgung sowie neue Verkehrs- und Wirtschaftsstrukturen.

Mertens gehört dem Regionalrat als stimmberechtigtes Mitglied an und ist neben dem Düsseldorfer Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, zugleich Vorsitzender des Regionalrates, einer von lediglich zwei hauptamtlichen Bürgermeistern unter den stimmberechtigten Mitgliedern.

„Gerade für Rommerskirchen ist es wichtig, bei diesen Entscheidungen unmittelbar mit am Tisch zu sitzen. Viele der großen Fragen des Strukturwandels betreffen uns ganz konkret – vom Kraftwerksstandort Neurath über neue Gewerbeflächen und die Energieversorgung bis zum Gillbach und zur Verkehrsinfrastruktur“, so Mertens wörtlich.

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7. September 2026

Ortsteilreport (11): Mit viel Schwung über den Spielplatz

Es gibt die großen Projekte, die in der Gemeindeverwaltung mit Blick auf Zukunft gestaltet werden. Und über die viel diskutiert wird. Daneben findet aber auch viel Arbeit und Engagement mit kleineren Projekten in allen Ortsteilen statt. Oft Dinge, die den Einwohnern vor Ort sehr am Herzen liegen. Bauhof, Tiefbauamt, aber zum Beispiel auch das Familienbüro leisten hier – oft ganz im Stillen – hervorragende Arbeit. Hier eine kurze Bilanz für Eckum.

Zum Abschluss der „Rundreise“ durchs Rommerskirchener Gemeindegebiet gilt es nun Station in Eckum zu machen. Auch hier sei noch einmal auf die Aktivitäten der Gemeinde hingewiesen, bei denen sich auch die „üblichen“ Maßnahmen (Bauhof: Vorbereitung und Begleitung des örtlichen Schützenfestes) (Tierbauamt: Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED) in der Auflistung wiederfinden.

Darüber hinaus erklärt Marcel Momburg von der Bauhofleitung: „Über die üblichen Maßnahmen hinaus bin ich aktuell dabei, eine Seil-Rutsche für den Kinderspielplatz im ,Mariannenpark‘ auszuschreiben.“

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4. September 2026

Anschlagsversuch in Gohr: „… verrückte Lage!“

„Wenn das Bekennerschreiben, das jetzt aufgetaucht ist, echt sein sollte, spricht dies für jemanden, der gegen fossile Energie ist. Dann zeigt das umso mehr, in welch verrückten Lage wir sind: Auf der einen Seite wissen wir, der Braunkohle-Ausstieg 2030 kann gar nicht mehr funktionieren. Selbst 2033 wackelt. Die Zahlen liegen auf dem Tisch. Und dann gibt es auch noch Leute, die das überlastete Netz angreifen.“ Bürgermeister Dr. Martin Merten spricht Klartext, nachdem am gestrigen Abend auch noch ein Anschlagsversuch auf das Umspannwerk in Gohr aufgedeckt und verhindert werden konnte.

Das Umspannwerk Gohr liegt auf der Gemeindegrenze und gehört zu 50 Prozent zu Rommerskirchen (Widdeshoven).

Dort waren zwischen Hoeningen und dem Umspannwerk auffällige Objekte, mutmaßliche Abschussvorrichtungen für Kupferkabel, die für Kurzschlüsse sorgen sollten, entdeckt worden. Wie im Fall des Umspannwerkes Rommerskirchen wurden die Gegenstände auch hier in unmittelbarer Nähe eines Maisfelds gefunden. Heute Morgen waren Kräfte der Polizei noch vor Ort im Einsatz, sammelten Spuren und Hinweise.

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