Über die Hebesätze für das Jahr 2026 soll erst im neuen Jahr entschieden werden. Von der Tagesordnung des am Donnerstag, 4. Dezember, tagenden Rats soll der Punkt gestrichen werden.
„Es wurde angeregt, die Entscheidung über die Hebesätze für das Jahr 2026 auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben, da der Haupt- und Finanzausschuss aufgrund der noch ausstehenden Ausschussbesetzung bislang nicht tagen konnte“, erläutert Bürgermeister Dr. Martin Mertens die Entscheidung. Nach Rücksprache mit Kämmerin Susanne Garding-Maak schlägt er vor, über die Hebesatzung und damit eine mögliche Erhöhung der Gewerbesteuer abschließend am 8. Januar 2026 zu beschließen.
Für diesen Termin hatte die Verwaltung bereits im Vorfeld eine zusätzliche Sitzung des Rates angeregt. Durch die Vertagung der Entscheidung werde den Ratsmitgliedern die Möglichkeit gegeben, „den Haushaltsentwurf über die Weihnachtsferien eingehend zu prüfen, potenzielle Optimierungsmöglichkeiten zu identifizieren und auf dieser Grundlage am 8. Januar 2026 eine abschließende Entscheidung über die Hebesätze zu treffen“, heißt es in einem Schreiben von Martin Mertens an die Ratsmitglieder.
Der Bürgermeister weist zugleich darauf hin, dass die Beschlussfassung am 8. Januar kommenden Jahres erforderlich ist, „da die Bescheide in der darauffolgenden Kalenderwoche (bis zum 15. Januar 2026) zwingend zugestellt sein müssen“.

