Der Rat der Gemeinde Rommerskirchen hat in seiner Sitzung am 26. Juni einstimmig zwei richtungweisende Anträge beschlossen, die wichtige Impulse für die regionale Gesundheitsversorgung im Rhein-Kreis Neuss sowie für eine moderne Struktur der Gefahrenabwehr setzen.
Bürgermeister Dr. Martin Mertens begrüßt die breite politische Einigkeit ausdrücklich: „Die heutige Ratsentscheidung zeigt eindrucksvoll, wie parteiübergreifende Zusammenarbeit konkrete Verbesserungen für unsere Bürgerinnen und Bürger ermöglichen kann. Es geht uns darum, Rommerskirchen zukunftsfest aufzustellen – sei es im Gesundheitswesen oder in der Gefahrenabwehr. Die heute beschlossenen Schritte sind dafür ein starkes Fundament.“
Der von der SPD eingebrachte Antrag widmete sich vor dem Hintergrund der Diskussion um ein modernes Klinikum im Süden des Kreises einer Machbarkeitsstudie, die möglichst zügig auf den Weg gebracht werden soll.
Hintergrund ist die zunehmend angespannte Versorgungssituation im stationären und notfallmedizinischen Bereich im südlichen Kreisgebiet.
Der Rat beauftragte die Verwaltung, aktiv auf Grevenbroich, Bedburg, Dormagen sowie auf den Rhein-Kreis Neuss zuzugehen, um die Erstellung einer solchen Machbarkeitsstudie für den Neubau eines modernen, leistungsfähigen Klinikums in der Region zu koordinieren. Auch die geplanten Vorhaben des Kreises – wie die neue Kreisleitstelle und ein Gefahrenabwehrzentrum – sollen in diese Gespräche einbezogen werden.
Martin Mertens betont: „Eine qualitativ hochwertige, wohnortnahe medizinische Versorgung ist für unsere Bevölkerung von zentraler Bedeutung. Wenn wir jetzt gemeinsam handeln, können wir strukturelle Lösungen schaffen, die über Jahrzehnte tragen.“
Auch die CDU-Fraktion fand die einstimmige Unterstützung des Rates. Die Verwaltung wurde beauftragt, mit dem Rhein-Kreis Neuss Gespräche aufzunehmen, um auszuloten, ob Rommerskirchen – insbesondere aufgrund seiner strategisch günstigen Lage – als (Teil-)Standort für einzelne Funktionsbereiche der geplanten neuen Kreisleitstelle in Frage kommt. Hierbei könnten z. B. Ausbildungszentrum, Lagerflächen oder IT-Infrastruktur angesiedelt werden.
Darüber hinaus sollen auch potenzielle Synergien mit benachbarten Kreisen wie dem Rhein-Erft-Kreis oder dem Kreis Viersen geprüft werden.
Martin Mertens hierzu: „Wir wollen Chancen frühzeitig erkennen und nutzen. Rommerskirchen hat viel zu bieten – verkehrlich gut angebunden, geografisch optimal gelegen. Wenn wir uns hier klug positionieren, können wir einen wertvollen Beitrag zur regionalen Sicherheitsstruktur leisten.“
Die Verwaltung wird nun zeitnah Gespräche mit den relevanten Partnern aufnehmen. Über den Fortgang der Entwicklungen wird der Rat regelmäßig informiert.
„Mit dem einstimmigen Beschluss beider Anträge hat der Rat der Gemeinde Rommerskirchen heute ein starkes Signal gesendet: für regionale Verantwortung, zukunftsfähige Infrastruktur – und für eine Politik, die das Wohl der Bürgerinnen und Bürger im Blick behält“, betont Bürgermeister Dr. Martin Mertens.

