Peter Könen feierte seinen 96. Geburtstag – Ein Leben geprägt von Familie, Heimat und Vereinsleben

Seinen 96. Geburtstag konnte jetzt Peter Könen feiern – ein Mann, dessen Lebensweg eng mit der Geschichte seiner Heimat und dem Vereinsleben in Oekoven verbunden ist. Zu den Gratulanten zählten auch Bürgermeister Dr. Martin Mertens und sein Stellvertreter Harry Marquardt, die die besten Wünsche der Gemeinde Rommerskirchen überbrachten.

Am 5. Januar 1930 in Vanikum als ältestes von drei Kindern geboren, musste Peter Könen schon früh Verantwortung übernehmen: Sein Vater kehrte aus dem Krieg nicht nach Hause zurück, so dass Peter Könen seine Mutter tatkräftig im landwirtschaftlichen Betrieb in Vanikum unterstützen musste.

Beruflich blieb er der Landwirtschaft zeitlebens treu. Zunächst bewirtschaftete er gemeinsam mit seinem Schwiegervater Josef Sturm den landwirtschaftlichen Betrieb am Oekovener Weg in Deelen, später führte er diesen bis zum Rentenbeginn eigenständig weiter. Heute genießt Peter Könen seinen wohlverdienten Ruhestand.

Ein besonderer Stellenwert in seinem Leben war und ist das Schützenwesen. Bereits 1953 schrieb er Geschichte, als er als erster Schützenkönig nach dem Krieg seine Königswürde wieder mit der Armbrust errang. Beim Schützenfest der St. Sebastianus Bruderschaft Oekoven 1925 e.V. lernte er im Jahr 1959 seine spätere Ehefrau Inge Könen (geborene Sturm) kennen und lieben. Im September 1961 folgte die Hochzeit. Seither wohnen die beiden gemeinsam am Damiansweg.

Aus der Ehe gingen drei Töchter hervor. Mittlerweile darf sich Peter Könen über sieben Enkelkinder und bald sieben Ur-Enkelkinder freuen. Ein weiterer besonderer Meilenstein steht bereits bevor: Im September 2026 feiern Peter und Inge Könen ihre eiserne Hochzeit.

Im Vereinsleben ist Peter Könen seit Jahrzehnten fest verwurzelt. Seit über 50 Jahren ist er Mitglied der St. Sebastianus Bruderschaft 1925 Oekoven e.V. sowie des Grenadierzuges Oekoven 1925. Für dieses langjährige Engagement wurde er im vergangenen Jahr besonders geehrt. Geselligkeit wird bei ihm großgeschrieben – ob beim Kartenspielen, Skat oder Doppelkopf, beim Basteln und Puzzeln oder beim Feiern mit den Kameraden und deren Frauen aus dem Grenadierzug.

„Ich wünsche Peter Könen und seiner Frau Inge noch möglichst viele gemeinsame Jahre. Die Eiserne Hochzeit in gut einem Dreivierteljahr habe ich mir bereits notiert und freue mich auf ein Wiedersehen“, sagt Martin Mertens.

„96 Lebensjahre bedeuten gelebte Geschichte. Peter Könen steht beispielhaft für Bodenständigkeit, Verlässlichkeit und den Zusammenhalt, der unsere Dorfgemeinschaft ausmacht“, betont Harry Marquardt.