Bürgermeister Dr. Martin Mertens ist Schirmherr
,Um das Thema Cybermobbing soll es am 19. Mai in einer Diskussionsrunde im Ratssaal gehen. Mit Initiatorin Michaela Brendel, Leiterin des gemeinnützigen Vereins „Von Schatten zu Licht“ verständigte sich Bürgermeister Dr. Martin Mertens jetzt bei einem vorbereitenden Gespräch im Rathaus auf diesen Termin.
Mobbing ist einer gängigen Definition zufolge psychische Gewalt, die kaum sichtbare, aber dennoch gravierende Verletzungen beim Opfer hinterlassen kann. Dabei geht es nicht um vereinzelte Lästereien, Hänseleien und Beleidigungen, sondern um ganz gezielte und systematische Angriffe über einen längeren Zeitraum hinweg.
Dies muss nicht gleichsam von Angesicht zu Angesicht geschehen, ist doch das Cybermobbing längst kein Randthema mehr. Es betrifft Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene – in Schulen, am Arbeitsplatz und im Alltag. Durch Smartphones und soziale Medien findet Mobbing nicht mehr nur auf dem Schulhof statt, sondern rund um die Uhr. Die Folgen können gravierend sein: Angst, Rückzug, sinkendes Selbstwertgefühl und im schlimmsten Fall schwerwiegende psychische Belastungen.
„Umso wichtiger ist es, gemeinsam darüber sprechen“, sagt Michaela Bendel. Für sie ist dies „eine Aufgabe für uns alle: für die Familien, die Schulen, die Politik und unsere gesamte Stadtgesellschaft.“
„Wir freuen uns ganz besonders, dass der Bürgermeister Dr. Martin Mertens dieses wichtige Thema unterstützt. Das zeigt, dass Cybermobbing nicht nur ein persönliches Problem ist, sondern eine gesellschaftliche Herausforderung, der wir uns gemeinsam stellen müssen“, so Michaela Bendel, die Mertens jetzt im Rathaus die Schirmherrschaft für das Projekt „Gemeinsam gegen Missbrauch“ übertrug – „in Anerkennung für besonderes Engagement im Bereich Prävention und Aufklärung“.
Bereits im Sommer 2025 hatte Mertens den Ratssaal für zwei gleichfalls von Michaela Bendel initiierte Diskussionen zum Thema Missbrauch zur Verfügung gestellt, bei der sowohl Frauen als dann auch Männer über Missbrauchserfahrungen ins Gespräch kamen.
„Betroffene in der Öffentlichkeit selbst zu Wort kommen zu lassen halte ich für eine großartige Idee, die ich auch weiterhin unterstützen werde“, sagt Martin Mertens.



