Versprochen – Gehalten - Martin Mertens

Versprochen – Gehalten

Drei Jahre Bürgermeister Dr. Martin Mertens – eine Bilanz

Liebe Rommerskirchenerinnen und Rommerskirchener,

die erfolgreiche Entwicklung unserer Gemeinde ist kein Zufall. Wer mit offenen Augen durch unser Rommerskirchen fährt, sieht es überall. Hier hat sich wirklich viel getan und zum Guten entwickelt. Mit dem Dornröschenschlaf war vor 18 Jahren definitiv Schluss. Seitdem hat sich Rommerskirchen in eine Wohlfühlgemeinde mit Charme verwandelt.

Aufblühende Gewerbe- und Baugebiete, vielfältige Einkaufsmöglichkeiten sowie eine moderne Verkehrsinfrastruktur prägen heute das Erscheinungsbild unserer Gemeinde. Exzellent ausgestattete Kitas und Schulen im Ganztagsbetrieb lassen unseren Jüngsten eine bestmögliche Förderung angedeihen und unterstützen Eltern darin, ihr Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Angebote für betreutes Wohnen und moderne Pflegeeinrichtungen machen unseren Ort auch im Alter zu einer lebenswerten Heimat.

Gemeinsam mit einer aktiven Bürgerschaft und engagierten Vereinen ist es gelungen, ein vielseitiges Angebot an Sport- und Freizeitaktivitäten zu erhalten und sogar noch auszubauen.

Eine solche Entwicklung fällt nicht vom Himmel, sondern ist das Ergebnis zielstrebiger Anstrengungen. Hierzu braucht es einen Bürgermeister, der eigene Ideen hat, aber auch die Ideen der Bürgerinnen und Bürger aufnehmen und umsetzen kann.

Ich habe mich sehr gefreut, dass mir die Rommerskirchener Wählerinnen und Wähler vor drei Jahren in großer Zahl das Vertrauen ausgesprochen haben. Gemeinsam mit einem hervorragenden Team setzte ich aktiv die positive Entwicklung unserer Heimat fort, um unsere Gemeinde erfolgreich ins nächste Jahrzehnt zu führen.

Ihr Bürgermeister

Dr. Martin Mertens

Themenübersicht:

Rettungswache – Rommerskirchen wird sicherer

Die Gesundheit unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger ist mir eine Herzensangelegenheit. Daher habe ich mich schon als Fraktionsvorsitzender für die Stationierung eines Rettungswagens in Rommerskirchen eingesetzt, nachdem klar war, dass die vorgeschriebenen Einsatzzeiten vielfach nicht eingehalten werden konnten. Nach langem Ringen mit dem Rhein-Kreis Neuss und den Krankenkassen konnte jetzt der Durchbruch geschafft werden.

Am 17. Juli nehmen wir den ersten Spatenstich für den Bau der neuen Rettungswache in Butzheim vor. Im kommenden Jahr sollen die ersten Einsatzfahrten vom Gebiet der Gemeinde Rommerskirchen aus erfolgen.

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Bus und Bahn – Rommerskirchen wird vernetzter

Bahnhöfe bilden das Entrée in jede Stadt, sie prägen das Bild, das sich Ankommende von ihr machen. Gleichzeitig öffnen Bahnhöfe den Zugang zur großen weiten Welt und mit ihrem Kommen und Gehen sind sie Orte pulsierenden Lebens. Bahnhöfe tragen dazu bei, dass Menschen und wichtige Güter zügig und sicher von A nach B kommen, sie fördern die Mobilität, die für unsere Gesellschaft so unabdingbar ist. Der erste große Schritt der Bahnhofsneugestaltung konnte fertiggestellt werden. Die P&R-Anlage bietet großzügige Parkmöglichkeiten, die neue Treppen- und Rampenanlage war der erste Schritt zum barrierefreien Zugang.

Der zweite Schritt zur Barrierefreiheit – die Installation eines Aufzugs aus der Unterführung zu den Gleisen – fand unter der Regie der Deutschen Bahn AG statt. Wir drängen die Deutsche Bahn ständig, die Anlage in einen betriebsfertigen Zustand zu bringen. Wir bleiben am Ball!

Als Mitglied des Zukunftsnetzwerkes Mobilität NRW plant die Gemeinde Rommerskirchen, den ÖPNV unter räumlich wie thematisch weiter gefassten (Nah-)Mobilitätsgesichtspunkten völlig neu zu betrachten.

Dabei soll auch der Busverkehr grundlegend modernisiert werden. Das Ziel ist ein modernes Busnetz, das alle Ortsteile miteinander verbindet und auf die heutigen Bedürfnisse der Rommerskirchenerinnen und Rommerskirchener zugeschnitten ist.

Durch erfolgreiche Gespräche mit dem Nahverkehr Rheinland sind wir auf gutem Wege zur Realisierung eines S-Bahnanschlusses für Rommerskirchen. Das wäre ein Quantensprung für unser Mobilitätsangebot.

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Straßen – Hauptschlagadern einer pulsierenden Gemeinde

Straßen sind das Rückgrat unserer mobilen Gesellschaft. Mobilität prägt die Gegenwart und die Zukunft unseres Lebens. Wir brauchen deshalb ein modernes Verkehrsnetz mit intakter Straßeninfrastruktur, um steigenden Anforderungen der Menschen, der Wirtschaft und der Natur gerecht zu werden.
Die Inbetriebnahme der B59n – Ortsumgehung Rommerskirchen – hat gezeigt, wie sehr ein Ort von der Entlastung durch den Verkehr profitieren kann und auch die schnelle Anbindung an die Metropole Köln die Lebensqualität steigert.

Umso wichtiger ist es, die weiteren Projekte – B59n Umfahrung Sinsteden und B477n – voranzubringen. Den Spatenstich für die Ortsumgehung Sinsteden konnten wir am 10. Mai 2017 gemeinsam mit Landesverkehrsminister Michael Groschek und weiteren Gästen vornehmen. Wir haben erreicht, dass die B477n wieder in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans gelangt ist. Nun wird weiter geplant. Unser Ziel ist, die B477n in den kommenden Jahren zur Baureife zu führen. Bis dahin ist es noch ein langer Weg. Wir bleiben dran!

Unser Netz aus Gemeindestraßen ist in einem überdurchschnittlich guten Zustand. Alle alten „Schätzchen“ sind mittlerweile saniert.

Wir wollen, dass unsere Kinder sicher auf den Straßen sind. Ziel ist es, die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr, besonders auf dem Schulweg, zu erhöhen. Daher freuen wir uns, dass Rommerskirchen eine von 19 der insgesamt 396 Städte und Gemeinden ist, die gefördert werden, um das Projekt „Mehr Freiraum für Kinder“ umsetzen zu können.

Die Projektphase ist abgeschlossen. Rund um die Gillbachschule und im Neubaugebiet „Steinbrink“ werden in diesem Jahr erste Maßnahmen umgesetzt. Es werden Hol- und Bringzonen sowie erste Spielelement entlang der Schulwege plaziert werden, die neben der Spielfunktion den Kindern als Orientierungsmöglichkeit dienen.

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Schnelles Internet – Rommerskirchens Weg in die digitale Zukunft

Schnelles Internet gehört heute zu den Grundbedürfnissen wie Strom, Gas und Wasser. Daher habe ich das Thema „Schnelles Internet“ zur Chefsache gemacht. Als Bürgermeister habe ich mich dafür stark gemacht, eine zukunftsfähige Breitbandtechnologie nach Rommerskirchen zu holen, und so den Weg der Gemeinde Rommerskirchen ins digitale Zeitalter geebnet.

So ist es uns gelungen, dass der Netzbetreiber Deutsche Glasfaser mit Glasfaserkabeln bis in die einzelnen Wohneinheiten in weiten Teilen der Gemeinde Rommerskirchen eine komplett neue Infrastruktur verlegt hat, die schon heute auf die Anforderungen der nächsten Jahrzehnte ausgelegt ist.

Und auch den Kölner Telekommunikationsanbieter NetCologne konnten wir dazu bringen, im Rahmen von Vectoringmaßnahmen das eigene Breitbandnetz in unserer Gemeinde weiter auszubauen, so dass auch über die alten Kupfer-Hausanschlüsse nun schnellere Internetgeschwindigkeiten erreichbar sind.

Für unser Neubaugebiet „Steinbrink“ konnten wir erreichen, dass dies erstmals im Rahmen der Grundversorgung mit Telekommunikationstechnik durch die Deutsche Telekom direkt mit den schnellen Glasfaserleitungen bis ins Haus versorgt wird.

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Baugebiete – entspannt leben – erfolgreich arbeiten

Rommerskirchen ist eine Wachstumsgemeinde. Viele haben mittlerweile erkannt, dass man in Rommerskirchen ganz nach unserem Slogan „entspannt leben – erfolgreich arbeiten“ kann. Die Bertelsmann Stiftung ordnet Rommerskirchen als überaus erfolgreichen Standort ein – vergleichbar sind nur wenige Kommunen im Münsterland und im Großraum München.

Diesen Trend wollen wir fortsetzen. Für über 200 Familien wurden neue Baumöglichkeiten geschaffen – so in den Baugebieten „Schützengrund“, „Zum Sitroth“, Gillbachstraße“ und „Steinbrink“.

Ziel ist es weiterhin, Baugebiete möglichst flächendeckend über das gesamte Gemeindegebiet zu entwickeln, um auch den kleineren Ortsteilen Entwicklungspotential zu geben. So werden sich demnächst z.B. Evinghoven, Widdeshoven und Deelen über neue Baumöglichkeiten freuen können.

Und es soll weitergehen: Wir haben die Rahmenplanung „Rommerskirchen 2030“ begonnen, um den Weg in die Zukunft aufzuzeigen.

Zukunftsorientiert widmen wir uns verstärkt der Innenentwicklung und Nachverdichtung innerhalb der bestehenden Siedlungsstrukturen.

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Wirtschaftsförderung – Neuansiedlungen, Wachstum und Arbeitsplätze

Unsere Wirtschaftsförderung arbeitet höchst erfolgreich. Im Gewerbegebiet ist es mir gemeinsam mit meiner Wirtschaftsförderung gelungen weitere Unternehmen anzusiedeln und damit neben einer Abrundung der Wirtschaftsstruktur die Grundlage für rund 500 neue Arbeitsplätze zu schaffen.

Rommerskirchen hat die niedrigste Arbeitslosenquote im gesamten Arbeitsagentur-Bezirk. Die positive Entwicklung unserer lokalen Wirtschaft führt zu einer positiven Entwicklung der Gewerbesteuer als eine der wichtigsten Einnahmequellen einer jeden Kommune.

Mit der Förderung einer vielfältigen und ausdifferenzierten Wirtschaftsstruktur ist es uns gelungen, dass sich Rommerskirchen vom neuen dm-Markt im Mariannenpark, über die Vinhoteca Portugal im Gewerbepark bis hin zur Schülerhilfe an der Bahnstrasse in fast allen Handels- und Dienstleistungsbereichen mit einer breiten Angebotspalette präsentiert.

Durch den von mir im Rahmen der Wirtschaftsförderung im Jahr 2015 ins Leben gerufenen „Runden Tisches des Handels und der Dienstleistung“, in dem sich der örtliche Handel neu organisiert, ist es uns gemeinsam gelungen viele attraktive Aktionen zu etablieren. So erleben wir dank unserer aktiven Wirtschaftsförderung erstmals seit langem gemeinsam organisierte und gut besuchte verkaufsoffene Sonntage. Mit weiteren Veranstaltungen, wie dem Rommerskirchener Weihnachtsmarkt, der seit langem 2016 erstmals wieder statt fand, ist es uns gemeinsam mit der Rommerskirchener Unternehmerschaft gelungen ein Ereignis auf die Beine zu stellen, das alle Erwartungen übertroffen hat. An diese Erfolge wollen wir auch in Zukunft weiter anknüpfen.

Um unseren Slogan „Gemeinde Rommerskirchen – erfolgreich arbeiten, entspannt leben“ Tag für Tag weiter Realität werden zu lassen und die Lebensqualität in Rommerskirchen noch weiter zu steigern, lassen wir uns gemeinsam mit der lokalen Wirtschaft immer wieder neue Ideen einfallen. So werden wir in diesem Jahr erstmals die überregionale Aktion „Heimat shoppen“, an denen sich der Rommerskirchener Handel seit 2015 auf Initiative der Gemeinde beteiligt, am Freitag, 8. September 2017, erweitert um ein Streetfood-Fest auf dem Markt, in Kombination mit unserem kubanischen Abend, veranstalten.

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Finanzen – wir denken an morgen

Die finanzielle Entwicklung der Gemeinde Rommerskirchen ist als durchaus positiv zu bezeichnen. Zu Beginn der laufenden Wahlperiode im Jahr 2014 verfügte die Gemeinde seit 2009 über keine Jahresabschlüsse. Die Abschlüsse 2009 und 2010 konnten, dank eines vom Gesetzgeber ermöglichten erleichterten Verfahrens, zügig erledigt werden.

Bis zum heutigen Tag wurden die Jahresabschlüsse 2011, 2012 und 2013 erstellt und dem Rechnungsprüfungsamt des Rhein-Kreis Neuss zur vorgeschriebenen Prüfung übergeben. Die Prüfung ist mittlerweile erledigt; alle drei Abschlüssen haben einen uneingeschränkten Prüfungsvermerk erhalten.

Der Jahresabschluss 2014 ist kurz vor der Fertigstellung und wird in der Septembersitzung dem Gemeinderat überreicht.

Die Haushaltspläne der letzten Jahre zeigen die besondere wirtschaftliche Entwicklung.
Der Haushaltsplan 2017 weist zum ersten Mal ein positives Ergebnis aus. Daraus resultiert, dass sich die Gemeinde nicht mehr in der vorläufigen Haushaltsführung befindet und somit völlig frei und ohne Auflagen agieren kann.

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Bildung und Betreuung – für unsere Kleinsten das Beste

Bildung und Betreuung haben in Rommerskirchen seit jeher einen hohen Stellenwert. Schön ist es festzustellen, dass in Rommerskirchen wieder mehr Kinder wohnen. Deshalb wurde eine neue Kindertagesstätte errichtet; die „Gillbachwichtel“ haben am 1. August 2016 den Betrieb aufgenommen. Die Vorbereitungen für eine Erweiterung dieser Einrichtung sind abgeschlossen; in Kürze wird mit dem Bau begonnen.

In Hoeningen wurden die dort fehlenden Kindertagesstättenplätze durch eine Erweiterung der „Kleinen Strolche“ geschaffen.
In Butzheim wurde mit der Einrichtung einer Großtagespflege ein neues Angebot eingerichtet. Auch hier wollen wir das Angebot ausweiten. 2018 soll eine weitere Großtagespflege in Rommerskirchen eröffnen.

Wir sind stolz darauf, dass die IHK Mittlerer Niederrhein der Gemeinde Rommerskirchen die größten Pro-Kopf-Investitionen für Bildung und Betreuung im gesamten Kammerbezirk bescheinigt.

Auch an unseren Grundschulen wird investiert. In diesem Jahr wird die technische Ausstattung durch moderne PCs und Flatscreens modernisiert.

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Feuerwehr und Ordnungswesen – Sicherheit geht vor

Wir sind stolz auf unsere leistungsfähige Freiwillige Feuerwehr. Die Feuerwehr braucht eine entsprechende Ausstattung, um ihren vielfältigen Aufgaben nachkommen zu können.

Rund 500.000 € wurden deshalb für die Erneuerung des Fahrzeugparks investiert. Das Feuerwehrgerätehaus in Butzheim wird gerade erweitert. Das bedeutet Sicherheit für unsere Bürgerinnen und Bürger.

Unsere Sicherheitsoffensive, die ich im Frühjahr 2016 als 11-Punkte-Programm „Sicherheit und Integration“ gestartet habe, findet landesweit Beachtung. Für das Ordnungsamt wurde z.B. ein neues Fahrzeug beschafft, damit künftig gemeinsame Fahrten mit dem Bezirksbeamten der Polizei im Rahmen der Ordnungspartnerschaft unternommen werden können und so mehr Präsenz auf der Straße gezeigt wird.

Beim Landrat bemühe ich mich mit der vollen Unterstützung des Gemeinderates zudem um weitere Polizeikräfte für Rommerskirchen und eine bessere Ausstattung der Bezirksbeamten.

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Bürgernähe – die Verwaltung als Dienstleister

Seit der Einführung eines Rats- und Bürgerinformationssystems kann der im Internet sehen, woran im Rathaus gearbeitet wird.

Mit dem Start von Ortsteilgesprächen wurde ein Bürgerbeteiligungsinstrument erfolgreich gestartet. Rund 1.000 Bürgerinnen und Bürger nutzten bereits die Gelegenheit in einem offenen Dialog mit dem Bürgermeister und seiner Verwaltung Ideen und Vorschläge an die Gemeinde heranzutragen.

Bisher stattgefunden haben die Ortsteilgespräche in Vanikum, Oekoven / Ueckinghoven / Deelen, Evinghoven, Widdeshoven / Hoeningen und Sinsteden – Fortsetzung folgt.

Die regelmäßig angebotenen Bürgermeistersprechstunden für erwachsene Bürgerinnen und Bürger sowie für Kinder und Jugendliche erfreuen sich einer hohen Nachfrage. Der direkte Kontakt mit der Bürgerschaft ist mir wichtig, deswegen freue ich mich sehr, dass die Bürgerinnen und Bürger keine Scheu hatten und eine der über 60 Bürgersprechstunden besucht haben.

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Inklusion und Integration – eine Aufgabe für alle

Wir haben uns der großen Aufgabe der Integration von Flüchtlingen gestellt. Um dies aktiv zu bewältigen wurden Integrationshelfer eingestellt. Dankbar sind wir den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die durch das Rathaus unterstützt und zur Hochphase der Flüchtlingssituation im Rahmen eines Runden Tisches von der Gemeinde koordiniert wurden.

So ist es uns in Kooperation mit den Ehrenamtlichen in Phasen vieler Neuankömmlinge gelungen flächendeckend Sprachkurse anbieten zu können.
Daneben gelang es der Gemeinde Rommerskirchen eigene hauptamtliche Integrations- und Sprachkurse einzurichten, um möglichst vielen Flüchtlingen die Deutsche Sprache, Kultur, Gesetze, Normen und Werte beizubringen. Diese Kurse richteten sich an alle erwerbsfähigen Flüchtlinge mit hoher Bleibewahrscheinlichkeit.

Im Rahmen von Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen haben wir in den letzten Jahren eine Vielzahl von Asylbewerbern auf dem kommunale Bauhof beschäftigt und diesen Personen so neben einem regelmäßigen Tagesrhythmus die Möglichkeit zum Erlernen der deutschen Sprache in der Praxis geboten.

Die Wirtschaftsförderung vermittelt zwischen den lokalen Unternehmen und dem Integrationpoint als Anlaufstelle der Agentur für Arbeit und begleitet so die Integration von Asylbewerbern und Asylanten in den ersten Arbeitsmarkt.

Mit der Einrichtung der Stabsstelle Inklusion und Demographie und der Erarbeitung eines Inklusionskonzeptes wird erstmalig in der Gesamtbetrachtung der Fokus auf die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderungen, bzw. Menschen die von einer Behinderung bedroht sind, in unserer Gemeinde gelenkt. Mit der Umsetzung der Maßnahmenpläne die für alle Lebensbereiche festgeschrieben wurden, werden wir das Leben unserer BürgerInnen, Familien und Kinder erheblich verbessern.

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Interkommunale Zusammenarbeit – Gemeinsam den Herausforderungen des Strukturwandels begegnen

Die Herausforderungen der Zukunft meistert man am besten gemeinsam. So wurde auf zahlreichen Feldern die interkommunale Zusammenarbeit intensiviert. Die Finanzabteilungen von Dormagen und Rommerskirchen arbeiten ebenso eng zusammen wie die Wirtschaftsförderungen und Planungsämter im gesamten Kreisgebiet und darüber hinaus.

Auf Initiative von Rommerskirchen und Bedburg haben sich Bergheim, Bedburg, Elsdorf, Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen im Dezember 2016 zu einem „Planungsverbund“ zusammengeschlossen.

Alle Kommunen haben eine Gemeinsamkeit: Sie liegen an den Rändern der jeweiligen Regierungsbezirke und sind vom Strukturwandel des Rheinischen Braunkohlereviers besonders betroffen. Hinzu kommt, dass sie dem steigenden Siedlungsdruck im sogenannten zweiten Speckgürtel rund um Köln und Düsseldorf in besonderem Maße Rechnung tragen müssen. In bereits initiierten Workshops der Fachabteilungen der Kommunen wurde eine Vielzahl von Projektansätzen identifiziert.

Jetzt geht es um die inhaltliche und organisatorische Verstetigung der Arbeit. Künftig werden die sechs Kommunen im Planungsverbund unter dem Namen „Rheinisches Six-Pack“ antreten. Damit wird die geographische Verortung ebenso deutlich wie der Bezug zum Speckgürtel rund um die rheinische Metropole Köln.

Einig bin ich mir als Bürgermeister der Gemeinde Rommerskirchen mit meinen Amtskollegen aus den fünf Nachbarkommunen im Ziel des Planungsverbundes: „Wir wollen gemeinsam ein gesamträumliches Entwicklungskonzept als regionale Positionierung erarbeiten und zusammen mit den Bezirksregierungen Köln und Düsseldorf abstimmen, um damit dem Strukturwandel nach Wegfall der Braunkohleverstromung konstruktiv zu begleiten.“

Dafür sollen bestehende Planungen in den Bereichen Wohnen, Verkehr, Freiraum und Gewerbe zusammengetragen werden, perspektivische Bedarfe ermittelt und durch externe Gutachten und Teilkonzepte ergänzt werden.

Und auch in weiteren regionalen Arbeitsgruppen, wie dem Stadt-Umland-Netzwerk S.U.N. und in Zusammenarbeit mit Institutionen, wie der Innovationsregion Rheinisches Revier – IRR, bringt sich die Gemeinde Rommerskirchen aktiv in Bestrebungen zur Begegnung des Strukturwandels und zum Ausbau vorhandener Stärken mit ein.

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Gemeindepartnerschaften – der Blick über den Tellerrand

Das Rathaus fördert die Partnerschaften mit Mouilleron le Captif und Karstädt. So hat die Gemeinde z.B. gemeinsam mit dem Jugendamt des Rhein-Kreises Neuss einen Jugendaustausch mit unseren französischen Partnern durchgeführt. Die Jugendlichen hatten eine unvergesslich schöne Zeit.
Im Herbst 2016 wurde das 25-jährige Jubiläum der Partnerschaft mit Karstädt hier in Rommerskirchen gefeiert.

Eine Premiere erlebte das Rommerskirchener Rathaus mit dem Besuch von Kubas zweithöchster Diplomatin. Bei einem Kubanischen Abend im Ratssaal wurde in entspannter Atmosphäre geplaudert und viel Wissenswertes über Kuba vermittelt. Die Beziehungen sollen weiter ausgebaut werden.

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Lebensqualität – Wohnen ist mehr als ein Dach über dem Kopf

  • Wanderweg „Gillbach-Aue“
    Wir wollen den Naherholungswert steigern. Dazu wird der Wanderweg „Gillbach-Aue“ in Kürze komplett beschildert.
  • Schützenplatz Rommerskirchen
    Der Rommerskirchener Bürgerverein kann sich auf einen neuen Festplatz freuen. Ein erster Planentwurf liegt bereits vor und die Gespräche mit Infrastrukturversorgern wurden aufgenommen.
  • Erlebniswall Steinbrink
    Im Neubaugebiet „Steinbrink“ wird besonders auf die Bedürfnisse von Kindern eingegangen. Neben der Sicherheit im Straßenvekehr bedeutet das natürlich viel Platz zum Spielen und Toben. Im Rahmen des Konzepts „Mehr Freiraum für Kinder“ werden die Grünflächen um das Neubaugebiet und der Lärmschutzwall als Aufenthaltsraum mit vielen Möglichkeiten zum naturnahen Spielen und Erleben gefüllt.
  • Sport
    Bei einer Sportkonferenz im November sollen unsere aktiven Vereine weitere Impulse für eine erfolgreiche Arbeit erhalten.

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Rommerskirchen – eine Erfolgsgeschichte

  • Rettungswache kommt
  • Bus und Bahn werden besser
  • Umgehungsstraßen kommen
  • Schnelles Internet ist da
  • Lebens- und liebenswerte Baugebiete
  • 500 neue Arbeitsplätze in Rommerskirchen
  • Wieder Weihnachtsmarkt
  • Geringste Arbeitslosigkeit
  • Ausgeglichener Haushalt
  • Beste Bildung und Betreuung
  • Mehr Sicherheit für alle
  • Mehr Bürgernähe und Beteiligung
  • Erfolgreiche Integration
  • Starke regionale Vernetzung
  • Gemeindepartnerschaften gestärkt und neue angestoßen

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